Krankenkassen verbuchen Milliardendefizit

"... Zur Bewältigung der Corona-Pandemie wurden demnach 2020 rund 12,2 Milliarden Euro aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds zur Verfügung gestellt. Hierunter fielen unter anderem Kompensationsleistungen für freigehaltene Krankenhausbetten, Ausgleichszahlungen für neu geschaffene intensivmedizinische Behandlungsmöglichkeiten sowie Aufwendungen für Corona-Tests und Schutzmasken. Davon habe der Bund rund 9,9 Milliarden Euro an den Gesundheitsfonds erstattet, darunter alleine rund 9,4 Milliarden Euro für die freigehaltenen Krankenhausbetten, teilte das Ministerium mit.


"Die Pandemie hat auch die Entwicklung der Krankenkassen-Bilanzen im vergangenen Jahr geprägt", erklärte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Die Zahlen für 2020 zeigten aber auch: "Durch den zusätzlichen Bundeszuschuss und den Abbau der Finanzreserven ist es uns gelungen, dass Beitragszahler und Arbeitgeber nicht übermäßig belastet worden sind." Ziel sei auch für das laufende Jahr, die Beiträge stabil zu halten...."




-> Nach dem Wahljahr 2021 wird man mit einer deutlich stärkeren Belastung und Beteiligung der Beitragszahler und Arbeitgeber rechnen müssen. Ebenso steigen die steuerlichen Zuweisungen an den Gesundheitsfonds, damit die Kassen weiterhin halbwegs überleben können ... insgesamt alles andere als rosige Aussichten in den GKVen.


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Quelle:


https://www.n-tv.de/wirtschaft/Krankenkassen-verbuchen-Milliardendefizit-article22413182.html?xing_share=news