Mehr als jede dritte Krankenkasse reduziert den Zusatzbeitrag

Mittlerweile ist von allen Krankenkassen bekannt, wie hoch der Zusatzbeitrag 2019 ausfällt. 37 Körperschaften haben um bis zu 0,60 Prozentpunkte abgesenkt. Nur fünf Kassen haben um bis zu 0,40 Prozentpunkte erhöht. Am höchsten ist der Satz bei der BKK Henschel Plus. Dort liegt der Zusatzbeitrag bei 1,60 Prozent (gesamt: 16,20 Prozent). Am günstigsten ist die BKK Würth mit 14,80 Prozent Gesamtbeitragssatz (also 0,20 Prozent Zusatzbeitrag).

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat den durchschnittlichen Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für 2019 von zuvor 1,0 Prozent auf 0,9 Prozent gesenkt (VersicherungsJournal Medienspiegel 12.10.2018). Begründet wurde dies mit der anhaltend guten Finanzlage in der GKV (VersicherungsJournal 5.9.2018, 6.12.2018).

Vor diesem Hintergrund hat die Bundesregierung die Krankenkassen mit dem Versichertenentlastungs-Gesetz (VersicherungsJournal 6.8.2018) dazu verpflichtet, bei zu hohen Finanzreserven künftig einen Teil ihrer Rücklagen über geringere Zusatzbeiträge abzubauen.


Allgemeiner Beitragssatz und Zusatzbeitrag

Der allgemeine Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung liegt seit dem 1. Januar 2015 bei 14,60 Prozent. Dieser Beitragssatz wird jeweils hälftig vom Arbeitgeber und vom Kassenmitglied getragen.

Die Krankenkassen können je nach Finanzlage einen individuellen Zusatzbeitrag erheben, der bis 2018 allein vom Mitglied zu bezahlen war (VersicherungsJournal 19.12.2014). Ab 2019 wird auch der Zusatzbeitrag hälftig von Arbeitnehmern und Arbeitgebern getragen (VersicherungsJournal 4.6.2018).


Wer am stärksten absenkt

Diesem Ansinnen ist eine ganze Reihe von Körperschaften gefolgt. Dies geht aus kombinierten Daten der Branchen-Informationsportale Gesetzlichekrankenkassen.de, Krankenkassen.net sowie Zusatzbeitrag-2019.de hervor.

So hat mehr als jede dritte der 108 Krankenkassen den Zusatzbeitrag gesenkt. Die stärkste Reduzierung hat mit 0,60 Prozentpunkten die Securvita BKK vorgenommen. Um 0,50 Prozentpunkte senkt die Viactiv Krankenkasse ihren Zusatzbeitrag – allerdings erst zum 1. April 2019.


Grafik: versicherungsjournal

Die AOK Rheinland/ Hamburg und die Merck BKK verlangen seit Jahresbeginn 0,30 Prozentpunkte weniger. Bei Die Bergische Krankenkasse beträgt das Minus 0,24 Prozentpunkte, bei der BKK Euregio 0,23 Prozentpunkte.

Auf der anderen Seite haben fünf Körperschaften den Zusatzbeitrag um bis zu 0,40 Prozentpunkte erhöht. Hierzu gehören die BKK Stadt Augsburg, die BKK Achenbach Buschhütten, die BKK Wirtschaft & Finanzen, die Thüringer BKK und die BKK Public.



Grafik: versicherungsjournal


Die Körperschaften mit den niedrigsten Beitragssätzen

Insgesamt liegen vier Körperschaften mit ihrem Gesamtbeitragssatz unter der 15-Prozent-Marke. Den niedrigsten Satz gibt es bei der BKK Würth (Zusatzbeitrag: 0,20 Prozent, Gesamtbeitrag: 14,80 Prozent). Werte zwischen 14,90 und 14,99 stehen für die AOK Sachsen-Anhalt, die BKK Euregio und die HKK Krankenkasse zu Buche.

Knapp dahinter folgen die BKK Pfaff, die BKK Firmus, die BKK Akzo Nobel Bayern, die BKK Verbund Plus und die BKK Voralb Heller*Leuze*Traub mit Gesamtbeitragssätzen zwischen 15,00 und 15,10 Prozent.



Grafik: versicherungsjournal

Die Kassen mit den höchsten Beitragssätzen

Bei insgesamt elf Krankenkassen liegt der Gesamtbeitragssatz für 2019 bei 16 Prozent oder höher. Am teuersten ist mit 16,20 Prozent die BKK Henschel Plus.

Vergleichsweise hohe Sätze (jeweils 16,10 Prozent) gibt es auch bei der BKK Stadt Augsburg, der Brandenburgischen BKK, der drittgrößten Kasse DAK-Gesundheit, der IKK Südwest sowie der KKH – Kaufmännischen Krankenkasse.


Dahinter folgen die BKK KBA mit 16,04 Prozent sowie die BKK Achenbach Buschhütten, die BKK Pfalz, die Merck BKK und die Siemag BKK mit jeweils 16,00 Prozent.



Grafik: versicherungsjournal




(Quelle: xing-news.de, 9.1.19)


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