Wenn statt Herrn Kaiser, Alexa kommt

Die ersten Versicherungen sind jetzt über Amazon Alexa abschließbar



Foto: dieversicherer.de



Digitalisierung in allen Facetten

Denn heutzutage klingeln Versicherungsvertreter nicht mehr an der Haustür. Die gesamte Branche hat das Potenzial einer Versicherungsberatung durch Alexa erkannt. Und passt sich an. So schön, so gut, so komfortabel.


Einziger Knackpunkt: Kompetenz.

Weiß der Verbraucher zu 100% genau, welches Produkt er mit welchen Inhalten benötigt, mag ein Abschluss über digitale Sparchassistenten durchaus in Frage kommen - ähnlich einem Abschluss ohne Beratung über diverse Online-Dienste wie Check24 oder Verivox & Co.


Sobald aber auch nur eine einzige Frage zu einem Produkt besteht bzw. Gar nicht klar ist, was der Verbraucher denn tatsächlich benötigt bzw. wo Deckungslücken bestehen kommt man - in meinen Augen - auch zukünftig nicht über einen persönlichen Austausch - egal in welcher Form auch immer - mit dem Berater / der Beraterin seines Vertrauens nicht herum.


Stellen sich in diesem Zusammenhang hauptsächlich folgende Fragen:

- was benötige ich genau?

- in welchem Umfang / was soll Inhalt sein?

- welches Unternehmen / welche Gesellschaft bietet mir dazu die beste Lösung?

- habe ich einen Marktüberblick? Habe ich ein gutes Preis-Leistungsverhältnis?

- habe ich einen direkten Ansprechpartner? Bzw. kann ich ggf. auf diesen verzichten?

- kenne ich die genauen (Vertrags-) Bedingungen?

- was mache ich im Schadenfall? Weiß ich, wie das Handling im Falle eines Falles ist?

- etc. ...



Informieren sollte man sich aber besser vor dem Schaden ;-)


Eine Ver- /Absicherung einfach auf Zuruf abschließen? Kann man machen, sollte man aber nicht tun!