FILIALSCHLIESSUNGEN: Zahl der Bankfilialen auf dem Niveau der 50er Jahre



Deutschlands Bankenbranche ist im Umbruch In Deutschland - das zeigt sich unter anderem an der sinkenden Zahl der Bankfilialen.


Das zeigt die Statista-Grafik auf Basis von Daten der Deutschen Bundesbank. So gab es im Jahr 1997 noch über 66.000 so genannte Bankstellen (Kopfstellen plus Zweigstellen). Heute sind es mit etwa 28.000 Bankstellen rund 38.000 weniger. Damit ist heute in etwa wieder das Niveau der 1950er Jahre erreicht (1957: 26.333).

Besonders kräftig nahm die Zahl der Filialen bei den Sparkassen ab. Sie dünnten ihr Zweigstellennetz um 525 Filialen aus. Die Sparkassen besitzen jedoch mit einem Anteil von über 30 Prozent weiterhin die höchste Anzahl an Zweigstellen. Trotz der sich verschärfenden Coronavirus-Krise sieht Wuermeling den Bankbetrieb derzeit nicht gefährdet.


“Auch wenn Banken einzelne Filialen temporär schließen, stehen den Kunden in Form von Selbstbedienungsterminals und Geldausgabeautomaten die Bankdienstleistungen weiter zur Verfügung.”





Quelle: statista.de