🧠 Wenn die Seele nicht mehr kann – psychische Erkrankungen als häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit
Welttag der psychischen Gesundheit 2026: Warum Depressionen, Burnout und Angststörungen nicht nur unsere Gesundheit, sondern auch unsere finanzielle Existenz gefährden können.

10. Oktober 2026 | Michael Döring – Dein Versicherungsmakler in Greiz & im Vogtland
💚 Psychische Gesundheit geht uns alle an
Am 10. Oktober wird weltweit der Welttag der psychischen Gesundheit (World Mental Health Day) begangen.
Der Aktionstag soll auf psychische Erkrankungen aufmerksam machen, Vorurteile abbauen und Betroffene ermutigen, offen über ihre Erfahrungen zu sprechen.
Das diesjährige internationale Motto lautet:
„Lived experiences heard: real voices, real change“
Sinngemäß übersetzt: Erfahrungen Betroffener hören – echte Stimmen, echte Veränderungen.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) möchte damit insbesondere Menschen in den Mittelpunkt stellen, die selbst psychische Erkrankungen erlebt haben. Ihre Erfahrungen sollen stärker berücksichtigt werden, wenn es um medizinische Versorgung, gesellschaftliche Unterstützung und politische Entscheidungen geht.
Doch psychische Gesundheit ist nicht nur ein gesellschaftliches oder medizinisches Thema.
Sie hat auch eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung – insbesondere dann, wenn eine Erkrankung dazu führt, dass Betroffene ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben können.
Denn eines wird häufig unterschätzt:
Unsere Arbeitskraft ist für die meisten Menschen die wichtigste Grundlage ihrer finanziellen Existenz.
Und genau diese Arbeitskraft kann durch psychische Erkrankungen dauerhaft oder zumindest über einen längeren Zeitraum beeinträchtigt werden.
📊 Psychische Erkrankungen: Die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit
Wer an Berufsunfähigkeit denkt, hat häufig zunächst körperliche Erkrankungen vor Augen.
Einen schweren Bandscheibenvorfall, einen Unfall, eine Krebserkrankung oder körperlichen Verschleiß durch jahrzehntelange Arbeit.
Die tatsächlichen Ursachen zeigen jedoch ein anderes Bild.
Nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) entfielen 2024 rund 38 % der Berufsunfähigkeitsfälle auf psychische Erkrankungen und Erkrankungen des Nervensystems.
Damit bildeten sie die mit Abstand häufigste Ursachengruppe. GDV
Die häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit
Ursache | Anteil |
🧠 Psychische Erkrankungen und Erkrankungen des Nervensystems | ca. 38 % |
🎗️ Krebs und andere bösartige Geschwülste | ca. 19 % |
🦴 Erkrankungen des Bewegungsapparates | ca. 16 % |
🚑 Unfälle | ca. 8 % |
Sonstige Erkrankungen | ca. 19 % |
Quelle: GDV, Angaben für 2024; Werte gerundet.
Diese Zahlen verdeutlichen, dass Berufsunfähigkeit keineswegs nur Menschen betrifft, die körperlich schwer arbeiten.
Auch Büroangestellte, Lehrer, Pflegekräfte, Selbstständige, Führungskräfte und Menschen in kaufmännischen Berufen können betroffen sein.
Ein vermeintlich ungefährlicher Büroarbeitsplatz schützt nicht vor Berufsunfähigkeit.
🧠 Depressionen, Burnout und Angststörungen – wenn der Alltag zur Belastung wird
Psychische Erkrankungen können sehr unterschiedlich verlaufen.
Während manche Menschen nach einer Behandlung relativ schnell wieder in ihren beruflichen Alltag zurückfinden, leiden andere über Monate oder sogar Jahre unter erheblichen Einschränkungen.
Zu den möglichen Erkrankungen und Beschwerden gehören beispielsweise:
Depressionen und wiederkehrende depressive Episoden
Angststörungen und Panikattacken
Belastungs- und Anpassungsstörungen
Traumafolgestörungen
Schwere Erschöpfungszustände und Burnout
Andere psychische oder psychosomatische Erkrankungen
Dabei können Symptome auftreten, die eine regelmäßige Berufsausübung erheblich erschweren.
Dazu gehören beispielsweise Konzentrationsprobleme, Schlafstörungen, Antriebslosigkeit, starke Erschöpfung, Ängste oder eine deutlich verminderte Belastbarkeit.
Ein Mensch kann körperlich vollkommen gesund erscheinen und dennoch gesundheitlich nicht mehr in der Lage sein, seinen Beruf auszuüben.
Gerade das macht psychische Erkrankungen für Außenstehende häufig schwer nachvollziehbar.
Wichtig: Burnout bedeutet nicht automatisch Berufsunfähigkeit
Der Begriff Burnout wird häufig für einen Zustand ausgeprägter beruflicher Erschöpfung verwendet.
Allerdings ist Burnout nicht automatisch mit einer eigenständigen psychischen Erkrankung oder einer Berufsunfähigkeit gleichzusetzen.
Entscheidend ist immer, welche gesundheitlichen Einschränkungen tatsächlich bestehen und wie stark diese die konkrete berufliche Tätigkeit beeinträchtigen.
Nicht die Diagnose allein entscheidet über eine Berufsunfähigkeit, sondern ihre Auswirkungen auf die berufliche Leistungsfähigkeit.
⚖️ Berufsunfähigkeit und Erwerbsminderung – zwei völlig unterschiedliche Dinge
Ein besonders wichtiger Punkt, der in der Versicherungsberatung häufig unterschätzt wird:
Berufsunfähigkeit ist nicht dasselbe wie Erwerbsminderung.
Viele Menschen gehen davon aus, dass der Staat finanziell einspringt, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten können.
Tatsächlich sind die Voraussetzungen für eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente jedoch deutlich strenger als bei einer guten privaten Berufsunfähigkeitsversicherung.
Gesetzliche Erwerbsminderungsrente
Die Deutsche Rentenversicherung beurteilt grundsätzlich, wie viele Stunden ein Versicherter gesundheitlich noch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten kann.
Dabei gelten folgende Grenzen:
Verbleibende Arbeitsfähigkeit | Mögliche gesetzliche Leistung |
Unter 3 Stunden täglich | Volle Erwerbsminderungsrente |
3 bis unter 6 Stunden täglich | Teilweise Erwerbsminderungsrente |
Mindestens 6 Stunden täglich | Grundsätzlich keine Erwerbsminderungsrente |
Zusätzlich müssen die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sein. Bei teilweise Erwerbsgeminderten kann unter bestimmten Bedingungen auch eine volle Rente wegen eines verschlossenen Teilzeitarbeitsmarktes gezahlt werden.
Private Berufsunfähigkeitsversicherung
Eine gute private Berufsunfähigkeitsversicherung setzt dagegen am zuletzt ausgeübten Beruf an.
Bei vielen modernen Verträgen liegt Berufsunfähigkeit vor, wenn die versicherte Person ihren zuletzt ausgeübten Beruf infolge von Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfall voraussichtlich mindestens sechs Monate zu mindestens 50 % nicht mehr ausüben kann.
Die konkreten Voraussetzungen ergeben sich aus den jeweiligen Versicherungsbedingungen.
Ein entscheidender Unterschied:
Du kannst möglicherweise noch irgendeine andere Tätigkeit ausüben, aber Deinen bisherigen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr.
Während die gesetzliche Rentenversicherung deshalb möglicherweise keine Erwerbsminderungsrente zahlt, kann eine private Berufsunfähigkeitsversicherung bereits leistungspflichtig sein.
Voraussetzung ist natürlich, dass die vertraglichen Bedingungen erfüllt sind.
Gerade deshalb ist es wichtig, bei einer BU-Versicherung auf einen möglichst umfassenden Schutz und den Verzicht auf die abstrakte Verweisung zu achten.
💶 Was passiert finanziell, wenn das Einkommen plötzlich wegfällt?
Stellen wir uns eine 35-jährige Angestellte vor.
Sie verdient monatlich 2.500 Euro netto.
Aufgrund einer schweren depressiven Erkrankung kann sie ihren bisherigen Beruf über einen längeren Zeitraum nicht mehr ausüben.
Nach einer möglichen Entgeltfortzahlung und dem gegebenenfalls anschließenden Krankengeld stellt sich irgendwann die Frage:
Wie geht es finanziell weiter?
Miete oder Immobilienfinanzierung, Versicherungen, Lebenshaltungskosten und andere Verpflichtungen laufen schließlich weiter.
Besteht eine private Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer vereinbarten Monatsrente von beispielsweise 2.000 Euro, könnte diese bei anerkannter Berufsunfähigkeit einen erheblichen Teil des bisherigen Einkommens ersetzen.
Ein einfaches Rechenbeispiel
Monatlich | |
Bisheriges Nettoeinkommen | 2.500 € |
Vereinbarte BU-Rente | 2.000 € |
BU-Rente pro Jahr | 24.000 € |
BU-Rente über 10 Jahre | 240.000 € |
Vereinfachtes Beispiel ohne Dynamik, Steuern und mögliche Sozialversicherungsbeiträge. Die tatsächliche Leistung richtet sich nach dem Vertrag.
Das Beispiel zeigt, welche finanzielle Bedeutung eine ausreichend hohe Berufsunfähigkeitsrente haben kann.
Dabei geht es nicht darum, mit einer Versicherung gesundheitliche Probleme zu lösen.
Es geht darum, finanzielle Sicherheit zu schaffen, damit sich Betroffene auf ihre Gesundheit und ihre Genesung konzentrieren können.
🛡️ Leistet eine Berufsunfähigkeitsversicherung auch bei psychischen Erkrankungen?
Grundsätzlich ja.
Eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung unterscheidet bei der versicherten Berufsunfähigkeit grundsätzlich nicht danach, ob die gesundheitlichen Einschränkungen körperliche oder psychische Ursachen haben.
Depressionen, Angststörungen oder andere psychische Erkrankungen können deshalb ebenso einen Leistungsanspruch begründen wie körperliche Erkrankungen.
Entscheidend sind unter anderem die konkreten Versicherungsbedingungen, die gesundheitlichen Einschränkungen und die Auswirkungen auf den zuletzt ausgeübten Beruf.
Worauf sollte man bei einer guten BU-Versicherung achten?
Aus meiner Sicht sind insbesondere folgende Punkte wichtig:
1. Verzicht auf abstrakte Verweisung
Der Versicherer sollte Dich nicht einfach auf irgendeinen anderen Beruf verweisen können, den Du theoretisch noch ausüben könntest.
2. Prognosezeitraum von sechs Monaten
Eine gute BU sollte bereits dann leisten können, wenn die gesundheitlichen Einschränkungen voraussichtlich mindestens sechs Monate bestehen.
3. Rückwirkende Leistungen
Wird die Berufsunfähigkeit erst später festgestellt oder gemeldet, können rückwirkende Leistungen wichtig sein.
4. Beitragsbefreiung im Leistungsfall
Bei anerkannter Berufsunfähigkeit sollte nicht nur die vereinbarte Rente gezahlt werden. Auch die Beitragszahlung sollte entsprechend den Bedingungen entfallen.
5. Nachversicherungsmöglichkeiten
Damit sich die Absicherung bei Veränderungen des Einkommens oder der Lebenssituation anpassen lässt.
6. Leistungen bei Arbeitsunfähigkeit
Einige Tarife bieten zusätzliche Leistungen bei längerer Krankschreibung.
Diese sogenannte AU-Klausel kann besonders interessant sein, weil eine längere Arbeitsunfähigkeit nicht automatisch bedeutet, dass bereits eine bedingungsgemäße Berufsunfähigkeit vorliegt.
Allerdings unterscheiden sich die Voraussetzungen und Leistungsdauern erheblich.
Deshalb ist nicht allein der monatliche Beitrag entscheidend, sondern vor allem die Qualität der Versicherungsbedingungen.
🩺 Bereits psychotherapeutisch behandelt – ist eine BU-Versicherung trotzdem möglich?
Diese Frage begegnet mir in der Beratung immer wieder.
Viele Interessenten glauben, dass sie nach einer psychotherapeutischen Behandlung oder aufgrund einer früheren psychischen Erkrankung grundsätzlich keine Berufsunfähigkeitsversicherung mehr abschließen können.
Das ist so pauschal nicht richtig.
Allerdings können psychische Vorerkrankungen die Versicherbarkeit erheblich beeinflussen.
Versicherer berücksichtigen unter anderem:
Art und Schwere der Erkrankung
Zeitpunkt und Dauer der Behandlung
Stationäre oder ambulante Therapie
Medikamentöse Behandlung
Dauer der Beschwerdefreiheit
Mögliche Rückfälle und weitere Diagnosen
Je nach individueller Vorgeschichte können Versicherer unterschiedlich entscheiden.
Möglich sind beispielsweise eine normale Annahme, ein Beitragszuschlag, ein Leistungsausschluss, eine Zurückstellung oder auch eine Ablehnung.
Warum eine anonyme Risikovoranfrage sinnvoll sein kann
Gerade bei psychischen Vorerkrankungen empfehle ich häufig, zunächst eine anonyme beziehungsweise pseudonymisierte Risikovoranfrage bei geeigneten Versicherern durchzuführen.
Dabei werden die relevanten Gesundheitsinformationen aufbereitet, ohne unmittelbar einen verbindlichen Versicherungsantrag zu stellen.
So lässt sich vorab prüfen, welche Gesellschaft unter welchen Voraussetzungen Versicherungsschutz anbieten könnte.
Wichtig ist dabei eine vollständige und wahrheitsgemäße Aufbereitung der Gesundheitshistorie.
Denn unrichtige oder unvollständige Angaben bei den Gesundheitsfragen können später erhebliche Probleme verursachen.
Mein Rat: Eine frühere Psychotherapie ist kein Grund, vorschnell auf eine BU-Versicherung zu verzichten. Sie ist aber ein guter Grund, bei der Antragstellung besonders sorgfältig vorzugehen.
🔍 Berufsunfähigkeitsversicherung trotz Vorerkrankungen – welche Möglichkeiten gibt es?
Nicht jeder Mensch hat die gleichen Voraussetzungen, wenn es um den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung geht.
Während junge, gesunde Menschen häufig zwischen zahlreichen Versicherern und Tarifen wählen können, gestaltet sich die Suche nach einem geeigneten Versicherungsschutz bei bestehenden oder zurückliegenden Erkrankungen oftmals schwieriger.
Besonders bei psychischen Vorerkrankungen reagieren viele Versicherungsgesellschaften zurückhaltend.
Eine frühere Depression, eine psychotherapeutische Behandlung, Angststörungen oder längere Krankschreibungen können dazu führen, dass ein Versicherungsantrag nur unter erschwerten Bedingungen angenommen oder sogar abgelehnt wird.
Doch eine Vorerkrankung bedeutet nicht zwangsläufig, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung unmöglich ist.
🛡️ Was bedeutet eine erschwerte Annahme?
Bei der Gesundheitsprüfung bewertet der Versicherer das individuelle Risiko, später berufsunfähig zu werden.
Abhängig von der gesundheitlichen Vorgeschichte sind unterschiedliche Entscheidungen möglich:
Normale Annahme: Versicherungsschutz ohne besondere Einschränkungen.
Risikozuschlag: Der Versicherungsschutz wird gegen einen höheren Beitrag angeboten.
Leistungsausschluss: Bestimmte Erkrankungen oder deren Folgen werden vom Versicherungsschutz ausgenommen.
Zurückstellung: Ein Abschluss ist vorerst nicht möglich, kann aber zu einem späteren Zeitpunkt erneut geprüft werden.
Ablehnung: Der Versicherer bietet aufgrund seiner Risikoeinschätzung keinen Versicherungsschutz an.
Gerade bei psychischen Erkrankungen können die Annahmeentscheidungen der einzelnen Versicherer erheblich voneinander abweichen.
Deshalb ist es wichtig, nicht vorschnell aufzugeben oder wahllos Versicherungsanträge zu stellen.
💡 Sonderaktionen mit vereinfachter Gesundheitsprüfung – eine interessante Alternative
Was viele Interessenten nicht wissen:
Einige Versicherungsgesellschaften bieten unter bestimmten Voraussetzungen besondere Abschlussmöglichkeiten mit vereinfachter Gesundheitsprüfung an.
Bei solchen BU-Aktionen können beispielsweise deutlich weniger Gesundheitsfragen gestellt oder kürzere Zeiträume zur gesundheitlichen Vorgeschichte abgefragt werden.
Teilweise beschränken sich die Fragen auf bestimmte schwerwiegende Erkrankungen, längere Arbeitsunfähigkeitszeiten oder aktuelle Behandlungen.
Solche Sonderaktionen können insbesondere für Menschen interessant sein, die in der Vergangenheit gesundheitliche Beschwerden hatten, mittlerweile aber wieder gesund und leistungsfähig sind.
Für wen kommen solche Aktionen infrage?
Je nach Versicherer und Aktion können beispielsweise folgende Personengruppen profitieren:
Auszubildende, Studenten und Berufseinsteiger
Junge Arbeitnehmer bestimmter Altersgruppen
Angehörige bestimmter Berufsgruppen
Arbeitnehmer im Rahmen einer betrieblichen Altersversorgung
Personen mit einer kürzlich abgeschlossenen Immobilienfinanzierung
Menschen mit länger zurückliegenden, ausgeheilten Erkrankungen
Dabei unterscheiden sich die Voraussetzungen teilweise erheblich.
Einige Aktionen sehen beispielsweise nur wenige Gesundheitsfragen vor. Andere beschränken sich auf bestimmte Berufe, Altersgruppen oder maximal versicherbare BU-Renten.
Wichtig: Eine vereinfachte Gesundheitsprüfung bedeutet nicht automatisch, dass Vorerkrankungen generell unerheblich sind oder nicht angegeben werden müssen.
Entscheidend ist immer der genaue Wortlaut der jeweiligen Gesundheitsfragen. Auch bei Sonderaktionen müssen sämtliche gestellten Fragen vollständig und wahrheitsgemäß beantwortet werden.
🧠 Besonders interessant bei psychischen Vorerkrankungen
Wer beispielsweise vor mehreren Jahren aufgrund einer psychischen Belastung in Behandlung war, kann bei einem regulären BU-Antrag möglicherweise noch immer umfangreiche Angaben zu dieser Behandlung machen müssen.
Bei einer Sonderaktion mit kürzerem Abfragezeitraum kann die Situation unter Umständen anders aussehen.
Ob eine frühere Erkrankung angegeben werden muss, hängt ausschließlich von den konkret gestellten Fragen und den jeweiligen Abfragezeiträumen ab.
Das eröffnet in bestimmten Fällen zusätzliche Möglichkeiten.
Allerdings sind solche Aktionen keine Garantie für eine Versicherbarkeit. Auch können einzelne Angebote besondere Einschränkungen enthalten oder für bestimmte Personen nicht zugänglich sein.
Deshalb sollte immer sorgfältig geprüft werden, ob der angebotene Versicherungsschutz tatsächlich zum individuellen Absicherungsbedarf passt.
🤝 Mein besonderer Beratungsansatz: Auch bei schwieriger Gesundheitshistorie nach Lösungen suchen
In meiner Tätigkeit als unabhängiger Versicherungsmakler erlebe ich immer wieder, dass Menschen aufgrund ihrer gesundheitlichen Vorgeschichte davon ausgehen, keinen geeigneten Versicherungsschutz mehr bekommen zu können.
Dabei lohnt sich häufig eine genauere Betrachtung.
Neben der klassischen anonymen Risikovoranfrage prüfe ich deshalb auch, ob besondere Annahmeaktionen oder vereinfachte Gesundheitsprüfungen infrage kommen.
Auf meiner Website habe ich hierzu eine eigene Informationsseite eingerichtet.
Dort findest Du eine Übersicht verschiedener BU-Sonderaktionen, vereinfachter Gesundheitsprüfungen und besonderer Annahmemöglichkeiten.
Informiere Dich über besondere Abschlussmöglichkeiten und vereinfachte Gesundheitsprüfungen:
Vielleicht gibt es auch für Dich eine Möglichkeit, Deine Arbeitskraft abzusichern, obwohl ein regulärer Versicherungsantrag schwierig erscheint.
Gerne prüfe ich gemeinsam mit Dir, welche Möglichkeiten aktuell bestehen und welche Lösung zu Deiner persönlichen Situation passt.
Denn eine gesundheitliche Vorgeschichte sollte kein Grund sein, sich ohne vorherige Prüfung dauerhaft von einer wichtigen finanziellen Absicherung zu verabschieden.
⏳ Warum eine frühzeitige Absicherung besonders sinnvoll ist
Niemand kann vorhersehen, ob er irgendwann an einer psychischen oder körperlichen Erkrankung leiden wird.
Gerade deshalb kann es sinnvoll sein, die eigene Arbeitskraft möglichst frühzeitig abzusichern.
Wer jung und gesund ist, hat häufig bessere Möglichkeiten, einen umfassenden Versicherungsschutz zu erhalten.
Hinzu kommt, dass der Beitrag einer Berufsunfähigkeitsversicherung unter anderem vom Eintrittsalter, Beruf, Gesundheitszustand, der gewünschten Rentenhöhe und der Versicherungsdauer abhängt.
Ein frühzeitiger Abschluss kann deshalb langfristig Vorteile bieten.
Besonders interessant ist die Absicherung beispielsweise für Auszubildende, Studenten und junge Berufseinsteiger.
Aber auch für Menschen, die bereits seit vielen Jahren im Berufsleben stehen, lohnt sich eine Überprüfung der bestehenden Absicherung.
Denn nicht selten stellt sich heraus, dass eine vor Jahren vereinbarte BU-Rente heute längst nicht mehr ausreichen würde, um die laufenden Lebenshaltungskosten zu deckcken.
💚 Psychische Gesundheit verdient Aufmerksamkeit – nicht nur am 10. Oktober
Der Welttag der psychischen Gesundheit erinnert uns daran, dass seelische Erkrankungen genauso ernst genommen werden müssen wie körperliche Erkrankungen.
Menschen, die unter Depressionen, Angststörungen oder anderen psychischen Belastungen leiden, benötigen Verständnis, Unterstützung und gegebenenfalls professionelle Hilfe.
Psychische Erkrankungen sind kein Zeichen persönlicher Schwäche.
Und niemand sollte sich dafür schämen müssen, Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
Aus meiner Sicht gehört zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Gesundheit auch, mögliche finanzielle Folgen schwerer Erkrankungen rechtzeitig zu bedenken.
Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann keine Erkrankung verhindern und keine Therapie ersetzen.
Sie kann aber dabei helfen, die wirtschaftlichen Folgen einer längeren oder dauerhaften Berufsunfähigkeit abzufedern.
Denn Deine Gesundheit ist unbezahlbar. Dein Einkommen lässt sich zumindest teilweise absichern.
🤝 Deine Arbeitskraft verdient eine gute Absicherung
Du möchtest wissen, ob Deine bestehende Berufsunfähigkeitsversicherung ausreichend Schutz bietet?
Oder Du beschäftigst Dich erstmals mit dem Thema und möchtest erfahren, welche Möglichkeiten für Dich infrage kommen?
Vielleicht hast Du auch gesundheitliche Vorerkrankungen und bist unsicher, ob eine Absicherung überhaupt noch möglich ist.
Als unabhängiger Versicherungsmakler unterstütze ich Dich gerne bei der individuellen Prüfung und Auswahl einer passenden Lösung.
Dabei geht es nicht darum, irgendeine Versicherung abzuschließen.
Es geht darum, eine Absicherung zu finden, die zu Deinem Beruf, Deiner Gesundheit, Deiner Lebenssituation und Deinen finanziellen Möglichkeiten passt.
Michael Döring – Dein Versicherungsmakler in Greiz & im Vogtland
Persönlich. Unabhängig. Individuell.




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