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Vorsicht Wildwechsel: Warum Autofahrer jetzt besonders aufmerksam sein sollten

vor 10 Minuten
2 Min. Lesezeit

Die Uhren sind auf Winterzeit umgestellt – und plötzlich wird es auf dem Heimweg wieder deutlich früher dunkel. Was zunächst nur nach Herbst und kürzeren Tagen klingt, hat auch Auswirkungen auf den Straßenverkehr: Das Risiko von Wildunfällen steigt.

Der Grund ist einfach: Rehe, Wildschweine und anderes Wild orientieren sich nicht an unserer Uhr, sondern am Tageslicht. Gerade in der Morgen- und Abenddämmerung sind viele Tiere besonders aktiv. Durch die Zeitumstellung fällt nun ausgerechnet der Berufsverkehr stärker in diese Zeiten.



Auch in Thüringen ein echtes Thema


Im Jagdjahr 2025/2026 kamen allein in Thüringen 4.089 Stück Schalenwild im Straßenverkehr zu Schaden. Mit 3.544 Tieren entfiel der größte Teil davon auf Rehwild.

Deutschlandweit registrierten die Kfz-Versicherer 2024 rund 276.000 Wildunfälle mit kaskoversicherten Pkw. Die Schäden summierten sich auf mehr als 1,1 Milliarden Euro – durchschnittlich rund 4.100 Euro je Schadenfall.



Vorsicht Wildwechsel bei Dämmerung


Was tun, wenn plötzlich ein Reh auftaucht?


Gerade auf Landstraßen, an Waldrändern und entlang von Feldern gilt jetzt:

  • Geschwindigkeit reduzieren und bremsbereit fahren

  • Straßenränder besonders aufmerksam beobachten

  • Bei Wild am Straßenrand kontrolliert abbremsen

  • Fernlicht ausschalten

  • Hupen kann helfen, das Tier zu verscheuchen

  • Immer mit weiteren Tieren rechnen

  • Riskante Ausweichmanöver möglichst vermeiden


Kommt es dennoch zum Zusammenstoß: Unfallstelle absichern, Warnweste anziehen und Polizei verständigen. Verletztes Wild sollte nicht angefasst werden. Außerdem ist die Dokumentation des Wildunfalls für die Schadenregulierung wichtig.



Und wie sieht es mit der Kfz-Versicherung aus?


Schäden durch einen Zusammenstoß mit Haarwild wie Reh oder Wildschwein sind üblicherweise über die Teilkaskoversicherung abgesichert.


Aber Vorsicht: Nicht jeder Tarif ist gleich.


Moderne bzw. leistungsstärkere Tarife erweitern den Versicherungsschutz teilweise auf Zusammenstöße mit Tieren aller Art. Das kann beispielsweise bei Unfällen mit bestimmten Haus- oder Nutztieren einen erheblichen Unterschied machen.


Auch bei Schäden infolge eines Ausweichmanövers kann die Regulierung komplizierter sein als bei einem direkten Zusammenstoß.


Mein Tipp: Nicht erst nach einem Wildunfall feststellen, was im eigenen Vertrag tatsächlich versichert ist. Ein Blick in die Bedingungen der Kfz-Versicherung kann sich lohnen.


🚗 Du möchtest möchten wissen, wie gut Deine Kfz-Versicherung bei Wild- und Tierschäden tatsächlich aufgestellt ist?


Gerne prüfe ich Deinen bestehenden Versicherungsschutz und zeige Dir, wo möglicherweise Lücken bestehen.


Versicherungsmakler Michael Döring | Greiz


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