5 Fakten, warum mit einer betrieblichen Krankenversicherung alle gewinnen.


Gesundheit ist Chefsache


Foto: pixabay

1. Jeder kann profitieren

Mit einer betrieblichen Krankenversicherung können Arbeitnehmer Lücken im Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung schließen. Anders als bei anderen Zusatzversicherungen entfallen in der Regel Gesundheitsprüfung und Wartezeiten. Die Versicherten können die Leistungen damit sofort und unabhängig vom Lebensalter oder etwaigen Vorerkrankungen in Anspruch nehmen.


2. Vorteil im Wettbewerb um Fachkräfte

Arbeitgeber profitieren mit der betrieblichen Krankenversicherung von einem zusätzlichen Angebot zur Mitarbeitergewinnung und –bindung. Außerdem können sie mit tendenziell weniger und kürzeren Fehlzeiten der Belegschaft rechnen. Die Angestellten wissen ein solches Angebot zu schätzen. Für die meisten ist eine Krankenversicherung interessanter als andere Zusatzleistungen des Arbeitgebers.


3. Starke Leistungen

Den Leistungsumfang einer betrieblichen Krankenversicherung können die Arbeitgeber für ihre Mitarbeiter individuell zusammenstellen. Von Krankenhausleistungen wie Unterbringung im Einbettzimmer oder Chefarztbehandlung über Heilpraktikerleistungen bis zu Vorsorgeuntersuchungen ist vieles möglich. Im Leistungsfall läuft die Kostenerstattung für die Versicherten schnell und unbürokratisch.


4. Geringe Beiträge

Häufig übernimmt der Arbeitgeber die Beiträge zu einer betrieblichen Krankenversicherung komplett. Selbst bei einer anteiligen Kostenübernahme durch das Unternehmen profitieren die Mitarbeiter durch einen geringen Beitrag. Das ist deswegen möglich, weil der Arbeitgeber das Angebot gleich für eine größere Gruppe abschließt. Denn dadurch verteilt sich das Risiko und die Kosten sinken.


5. Versicherungsschutz für Angehörige

In den meisten Fällen können auch die Angehörigen der Angestellten in den Genuss einer betrieblichen Krankenversicherung kommen. Viele Unternehmen geben Ehegatten und Kindern die Möglichkeit, innerhalb eines bestimmten Zeitraums ebenfalls der Versicherung des Beschäftigten beizutreten. Sie müssen dafür dann nur einen geringen Beitrag zahlen.


Umfangreicher Schutz


Anders als bei der betrieblichen Altersvorsorge können die Mitarbeiter von der bKV sofort profitieren. Die Arbeitgeber können unterschiedliche Leistungen anbieten. Typische Angebote sind zum Beispiel:


Zahntarife Höhere Erstattungssätze bei einem notwendigen Zahnersatz oder auch die regelmäßige Durchführung von professionellen Zahnreinigungen.


Wahlleistungen im Krankenhaus Bei einem notwendigen Aufenthalt im Krankenhaus erstattet die Versicherung die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer oder die Behandlung durch den Chefarzt.


Heilpraktiker Viele Menschen schätzen alternative Behandlungsmethoden. Mit diesem Baustein zahlt die Versicherung die entsprechenden Leistungen.


Sehhilfen Hier erhalten die Versicherten eine höhere Zuzahlung für Brillen.


Weitere Angebote Neben diesen „Klassikern“ sind weitere Versicherungen möglich: Etwa zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen, Reise- oder Krankentagegeldversicherungen, sowie Pflegezusatzversicherungen.


Auch Privatversicherte profitieren Auch Angestellte, die bereits eine private Krankenvollversicherung haben, können profitieren. Etwa dann, wenn sie für bestimmte Leistungen im Ausland nicht versichert sind. Nehmen sie für entsprechende Behandlungen ihre bKV in Anspruch, sparen auch sie.




Beispiele von Unternehmer(inne)n


-> Der Kreisverband Muldental des Deutschen Roten Kreuzes bietet seinen Mitarbeitern eine betriebliche Krankenversicherung an.




-> Hier gehts zum Interview mit Maike Theine

"Mit einer bKV können sich Unternehmen im Vorstellungsgespräch gegenüber Mitbewerbern abheben, erklärt die Personalmanagerin bei GKN Powder Metallurgy."



-> Hier gehts zum Interview mit Bettina Belkner

"Der Vorstand des Kreisverbandes Muldental des Deutschen Roten Kreuzes rechnet vor, warum sich ein betriebliche Krankenversicherung nicht nur finanziell lohnt."



-> Hier gehts zum Interview mit Susanne und Michael Herzog

"Die Wertschätzung gegenüber Mitarbeitern ist wichtig. Die bKV ist ein besonderes Engagement für Mitarbeiter erklären die Gründer der Kita 1-2-3 KäSeHoch in Duisburg."



Und so einfach geht bKV:


Wie funktioniert die betriebliche Krankenversicherung?


Im Prinzip handelt es sich bei der betrieblichen Krankenversicherung um eine Gruppenversicherung, die ein Arbeitgeber bei einem privaten Krankenversicherungsunternehmen für seine Angestellten abschließt. Da sich das Krankheitsrisiko auf eine größere Zahl von Versicherten verteilt, kann der Versicherer die Leistungen zu relativ günstigen Beiträgen anbieten.

Häufig trägt der Arbeitgeber die Beiträge vollständig. Doch selbst bei einer anteiligen Kostenübernahme durch das Unternehmen profitieren die Mitarbeiter auch durch einen geringen Beitrag.


Warum ist keine Gesundheitsprüfung notwendig?


Bei einer individuellen Versicherung besteht die Gefahr, dass sich jemand erst dann versichert, wenn er erkrankt ist oder bereits weiß, dass eine Behandlung bevorsteht. In einer Gruppe von Versicherten sind die Unterschiede und Risiken besser verteilt und der Versicherer kann ein Durchschnittsrisiko ermitteln.

Übrigens ist das auch einer der Gründe, warum der Versicherungsschutz im Rahmen der betrieblichen Krankenversicherung oft auch für Angehörige mit angeboten wird. Denn auch damit wird die Gruppe größer und das Risiko verteilt sich besser.


Müssen auf die Beiträge für eine betriebliche Krankenversicherung Steuern gezahlt werden?***


Die Finanzverwaltung hat per Erlass bestimmt, dass auf die Beiträge zu einer bKV Steuern und Sozialabgaben zu zahlen sind – und das entgegen der Rechtsprechung durch den Bundesfinanzhof in den Jahren 2010 und 2011.

Nun haben die BFH-Richter ihre ursprüngliche Auffassung mit zwei Urteilen aus dem Sommer 2018 bestätigt. Zwar bleiben die Finanzämter weiterhin an den 5 Jahre alten Verwaltungserlass gebunden. Doch mit der neuen Rechtsprechung gibt es Grund zur Hoffnung, dass die Finanzverwaltung ihre Ansicht ändert und die BFH-Urteile durch Veröffentlichung im Bundessteuerblatt oder durch Anwendungsschreiben anerkennt. 


Gibt es eine Mindestzahl von Angestellten?


Es gibt keine pauschal festgeschriebene Mindestzahl von Arbeitnehmern, die ein Unternehmen beschäftigen muss, um eine betriebliche Krankenversicherung (bKV) für sie abzuschließen. Eine entsprechende Untergrenze können höchstens die einzelnen Versicherungsunternehmen für ihr Angebot festlegen.


Allerdings bilden viele bKV-Versicherer das Versichertenkollektiv nicht nur aus den Mitarbeitern eines einzigen Arbeitgebers, sondern gleich von mehreren. So wird aus drei bis vier Häusern eine größere Gruppe an versicherten Personen, über die sich das Risiko verteilt. Deswegen lohnt es sich auch für kleine Unternehmen, sich nach einer bKV umzusehen. Sie erhalten unter Umständen zwar nicht ein speziell für sie kalkuliertes Versicherungspaket. Aber zum Beispiel eine klassische Zahnzusatzversorgung kann eigentlich jedem Unternehmen angeboten werden.



Wo kann ich eine betriebliche Krankenversicherung für meine Mitarbeiter abschließen?


Viele Unternehmen der Privaten Krankenversicherung bieten die betriebliche Krankenversicherung an. Am besten fragen Sie dort direkt nach. Hier finden Sie eine


Übersicht über die Versicherungsunternehmen. 


Wie können sich Angehörige mitversichern?


Meistens bieten Arbeitgeber mit einer betrieblichen Krankenversicherung (bKV) diesen Schutz auch für die engsten Angehörigen der Mitarbeiter an. Das ist für alle von Vorteil. Denn dadurch vergrößert sich die Gruppe der Versicherten und das Risiko wird breiter gestreut. Der Beitrag ist daher auch für Angehörige gering. Wenn ein Betrieb die bKV einführt bzw. wenn ein neuer Mitarbeiter angestellt wird, haben die Angehörigen in der Regel mehrere Wochen Zeit, sich für dieses Angebot zu entscheiden.



Trägt der Arbeitgeber die gesamten Beiträge zur einer betrieblichen Krankenversicherung?


Häufig übernimmt der Arbeitgeber die Beiträge komplett. So gab es Ende des Jahres 2018 bereits rund 7.500 Unternehmen in Deutschland, die ihren Angestellten diese Art der Absicherung zu 100 Prozent finanzierten. Das ist ein Wachstum von 95 Prozent in nur drei Jahren. 

Doch selbst bei einer anteiligen Kostenübernahme durch den Arbeitgeber profitieren die Versicherten von geringen Beiträgen. Das liegt daran, dass im Rahmen der bKV immer gleich eine größere Gruppe versichert wird.


Gibt es einen Fachkräftemangel in Deutschland?


Schon heute bezeichnen 60 Prozent der Betriebe in Deutschland den Fachkräftemangel als größtes Geschäftsrisiko. Zum Vergleich: Im Jahr 2010 waren es noch 16 Prozent (DIHK-Konjunkturumfrage Frühjahr 2018).

Der demografische Wandel verschärft die Lage weiter. Laut Berechnungen des Bundeswirtschaftsministeriums wird die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter bereits in den kommenden 10 Jahren um 3,9 Millionen sinken. Im Jahr 2060 sind es sogar schon 10,2 Millionen weniger.


Eine betriebliche Krankenversicherung kann daher ein zusätzliches Argument bei der Gewinnung neuer Mitarbeiter sein. 



***Infos zum Thema Steuer:


Gute Aussichten - sind die Beiträge zur bKV bald wieder steuer- und abgabenfrei?

Finanzverwaltung sollte Gerichtsurteile anerkennen

Die Finanzverwaltung legt der betrieblichen Krankenversicherung noch immer Steine in den Weg. Per Erlass hat sie bestimmt, dass auf die Beiträge Steuern und Sozialabgaben zu zahlen sind – und das entgegen höchstrichterlicher Rechtsprechung. Doch nun gibt es Grund zur Hoffnung.


Zum Hintergrund: Bis 2013 galten die Beiträge zur bKV als steuerfreier Sachlohn. Das wurde durch den Bundesfinanzhof (BFH) in den Jahren 2010 und 2011 bestätigt. Doch die Urteile passten der Finanzverwaltung nicht: Mit einem Verwaltungserlass setzte sie sich darüber hinweg. Seit 2014 müssen Arbeitgeber daher Steuern und Abgaben zahlen.


Nun haben die BFH-Richter ihre ursprüngliche Auffassung mit zwei Urteilen aus dem Sommer 2018 bestätigt. Das ist zwar grundsätzlich eine gute Nachricht. Allerdings dürfen die Finanzämter die Rechtsprechung nicht anwenden. Denn sie bleiben an den 5 Jahre alten Verwaltungserlass gebunden.


Es wäre daher für alle Seiten am besten, wenn die Finanzverwaltung die aktuellen BFH-Urteile durch Veröffentlichung im Bundessteuerblatt oder durch Anwendungsschreiben anerkennt.




Weitere Informationen zum Nachlesen

Themenheft zur betrieblichen Krankenversicherung hier herunterladen:


https://www.chefsache-gesundheit.de/magazin/dokumente/pkv-publik.pdf





Quellen: pkv.de


https://www.chefsache-gesundheit.de/

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